Zum Trocknen aufgehängte Tabakblätter
Hangtrocknung
von Tabak

Wissenspool

Hacken und Gießen

Besonders wichtig ist das Behacken der Pflänzchen, damit die Erde aufgelockert und durchlüftet wird. Das erste Behacken erfolgt nach etwa einer Woche, sobald die Pflänzchen richtig angewachsen sind; das zweite dann etwa 10 Tage später und das dritte Behacken nochmals zwei Wochen später. Dabei wird mit der Hacke etwas Boden an die Pflanze herangezogen, ohne sie jedoch mit Boden zu bedecken.

Sobald sich die Pflanze im Schossen befindet, also etwa 30 cm hoch ist, besonders schnell wächst und "nach oben schießt" (daher der Begriff), wird "gehäufelt": Beim Hacken wird die Erde dabei an den Stängel herangezogen, so dass sich ein Haufen bildet. Er gibt der Pflanze mehr Halt und regt die Bildung neuer Seitenwurzeln am Wurzelhals und am untersten Stängelteil an. Beim Häufeln muss man auf die untersten 2-3 kleinen Blätter (Grumpen) keine Rücksicht nehmen: Sie sind als Rauchtabak ungeeignet.

Die großblättrige Tabakpflanze benötigt zu ihrem Wachstum neben Licht und Wärme auch viel Wasser. In Dürreperioden muss daher gegossen werden. Wird dem Wasser NICOTA-Dünger zugesetzt, sollte nicht direkt am Stängel begossen werden, sondern großzügig um den Stängel herum. Bitte beachten Sie: Wo viel gegossen wird, muss wegen der Abschwemmungen mehr gehackt werden!

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