Zigarrentabak-Hangtrocknung
Tabak-Hangtrocknung

Wissenspool

Zigarren-Tipps

Dicke oder dünne Zigarren?

Viele Zigarren-Einsteiger äußern die Vorstellung, eine Zigarre müsse umso milder und leichter sein, je dünner und kürzer sie ist. Das ist falsch, das Gegenteil ist der Fall: Je größer der Umfang einer Zigarre, desto milder der Rauch. Daher hat die Zigarrenpressform im Sortiment auch das Format der beliebten Robusto-, Churchill- oder Double Corona-Zigarren: Besonders die einheimischen Tabake sollten mit großem Zigarren-Durchmesser ("Ringmaß") geraucht werden, wenn sich der eigene Geschmack in möglichst milder Form entfalten soll. Für das Proberauchen und für den kurzen, aber eindringlichen Genuss der eigenen Blätter ist das Robusto-Format geeignet (124 mm Länge und 19,8 mm Durchmesser). Steht die Mischung fest, entfaltet sich der Genuss am besten im längeren Churchill- (178 mm) oder Double Corona-Format (200 mm).

Warum brennt die Zigarre schlecht?

Die Pressung gehört zu den wichtigsten Arbeitsschritten überhaupt: Dabei stabilisiert sich die Einlage nahezu homogen über den gesamten Durchmesser und die Zigarre erhält die für den guten Abbrand wichtige gleichmäßige Form. Ebenso wichtig ist die richtige Abfolge der Einlageblätter: Die Einlage besteht meist aus drei verschiedenen Sorten und Stärken, also Blattstellungen an der Pflanze. Die oberen Blätter sind relativ stark und brennen schwerer ab als die eher im Schatten gedeihenden Blätter im unteren Pflanzendrittel. Daher wird in die Mitte der Einlage ein starkes Blatt gelegt, außen mildere Blätter der unteren Pflanzenpartien. Außerdem liegen am Brandende die weniger stark erscheinenden Blattspitzen, so dass während des Abbrands die Zigarre besonders mild beginnt und dann immer intensiver schmeckt.

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