Getrocknete und gepresste Tabakblätter
Getrockneter Tabak

Wissenspool

Vom Feuer und vom Wasser

Es gibt seit Jahrhunderten eine sehr große Rauchergilde, die Zeit zum Nachdenken und viel Geduld hat und meist gute Gesellschaft pflegt.

Derzeit noch kurios erscheint den meisten Menschen das orientalische Lebensgef√ľhl, sich den den t√§glichen Stress in einer Wasserpfeife wegzurauchen - auch Shisha (sprich: Sischa) genannt. Der Rauch des Tabaks wirkt k√ľhl und erfrischend, ist von vielen sch√§dlichen Stoffen gereinigt und nicht ohne belebende Wirkung. Urspr√ľnglich in Indien zuhause, eroberte die Wasserpfeife die gesamte arabische Welt binnen eines Jahrhunderts, wo sie bis heute inmitten geselligen Beisammenseins ihren Platz hat. Schon ihre schlichte Anwendung wirkt mentalit√§tsver√§ndernd, weshalb sie seit einige Jahren das Abendland mit seinen Stre√ürauchern erobert: Es ist ein gediegenes Vergn√ľgen, das sich zwanglos √ľber Stunden zieht und die letzten Nervosit√§ten des Alltags l√∂st.

Das Prinzip ist sehr einfach: In ein Wassergef√§√ü mit einem Schlauch oberhalb des Wasserpegels wird eine S√§ule gesteckt, auf der sich der Tabakkopf befindet. Jeder Zug am Schlauch bef√∂rdert den Rauch durch die Wassers√§ule hindurch. Der Tabak brennt nicht direkt ab, sondern wird von Holzkohle erhitzt und gibt dadurch seine Aromen ab, der Rauch wird nochmals durch die Wassers√§ule abgek√ľhlt und gereinigt. Von daher unterscheidet sich das Wasserpfeifen-Rauchen oder "Blubbern" grunds√§tzlich vom Zigaretten-, Pfeifen- oder Zigarrenrauchen. So besagt auch eine ungeschriebene Regel: Rauche nie eine Zigarette vor einer Shisha.

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